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Durch den Einsatz modernster Mikroelektronik ist es möglich geworden, kleine, kompakte verlustleistungsarme und störsichere Datenempfänger zu realisieren. Als Anwendungsbeispiel ist die Realisierung eine SDR. Für eine konkurrenzfähige Empfängerentwicklung ist es nötig, die neuartigen Übertragungsverfahren mit einer komplexeren Signalisierung, Codierung und Verschlüsselung auszurüsten. Die FPGA-Technik erlaubt die Realisierung recht anspruchsvoller Algorithmen zur Signalverarbeitung und ermöglicht zumeist  eine Online Datenverarbeitung .Ein Mikroprozessor-System ist oft nicht in der Lage, gleich  mächtige Algorithmen in der geforderten Zeit in Software abzuarbeiten.

Die Vorteile der Einsätze der FPGA in der Empfängerentwicklung sind weitreichend. Moderne Entwicklungswerkzeuge für FPGA-Bausteine bieten teilweise bereits eine automatische Umsetzung der Schaltungsidee in eine FPGA–Schaltung für einfache Grundfunktionen an Schaltungssynthese. Es fehlt aber aussagekräftige datenbankorientierte Entscheidungshilfe für den Entwickler, welcher Algorithmus vorteilhaft ist. Dies ist z.B. bei der Frage der Fall, welche Schaltung zur Frequenzerzeugung in bezug auf Platzverbrauch und Leistungsverbrauch günstig in einen FPGA-Baustein realisiert werden kann und wie groß die auftretende Frequenz und Phasenfehler sind. Weiterhin ist festzulegen, dass die FPGA-Gatterkomplexität zwar schon im Bereich von 10. 000 Gatteräquivalente eines NAND-Gatters mit zwei Eingängen liegt, so dass  ein günstiger Algorithmus eine konventionelle FPGA-Implementierung noch möglich sein kann. 

Darauf kann man der Cordic-Core von Xilinx  anwenden. Die Realisierung einer SDR umfasst dagegen eine Vielzahl von andersartigen Problemstellungen. Diese reichen von klassischen nachrichtentechnischen Problemstellungen, wie Modularisierung, Schnittstellenfindung und Schnittstellendefinition bis hin zu informationstechnischen Fragen der Speicherung  und Komprimierung der über Mittelwelle ausgestrahlten (Wetter)Bilddaten.


Die Erkenntnisse sind nicht nur bei Mittelwellenempfängern sondern auch bei Empfängertypen anderer Frequenzbereiche anwendbar. Festfrequenzempfänger wie die gebräuchlichen Funkuhrempfänger bestehen im Wesentlichen aus einem Antennenkreis mit Verstärkung, einer schmalbändigen, Festfrequenzenfilterung und einem Amplitudendemodulator, der in Form eines Gleichrichters mit nachgeschaltetem Tiefpass- Filter realisiert wird.